Informationen für die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Änderung des Flächennutzungsplans Trabrennbahn Karlshorst

Hier finden Sie sowohl Erklärungen zu dem Verfahren als auch Argumentationshilfen für möglichen Einwendungen.

Gesamtstädtische Belange

Auszug aus dem Änderungsblatt des Senats
„Aufgrund der seit Jahren wachsenden Anspannung am Berliner Wohnungsmarkt besteht ein dringender Bedarf an neuen Wohnbauflächen. Vorzugsweise sind hierfür Flächen in Betracht zu ziehen, die bereits gut erschlossen und in die bestehende Siedlungsstruktur integriert sind
.“ [1, Seite 2]

„Die Entwicklung von neuen Bauflächen, insbesondere um Wohnungsbau zu ermöglichen, trägt der Dringlichkeit zur Schaffung neuer Wohnbauflächen als einem gesamtstädtischen Planungsziel Rechnung.“  [1, Seite 2]

„Die aktuelle Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2018-2030 geht von einem weiteren Wachstum bis zum Jahr 2030 aus. [1, Seite 3]

„Insbesondere wird mit dem zusätzlichen Angebot an Wohnungen ein Beitrag zur Entlastung des Berliner Wohnungsmarktes geleistet.“ [1, Seite 3]

„Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums in Berlin besteht weiterhin ein hoher Bedarf an Bauflächen für verschiedene Nutzungen, vor allem für Wohnungsbau. Durch die Nähe zum Ortsteilzentrum Karlshorst und die gute Verkehrsanbindung sind die westlichen Randbereiche des Geländes gut geeignet für die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers mit mehrgeschossiger Bebauung.“[1, Seite 3]

Mögliche Argumente

  • Das Wachstum der Berliner Bevölkerung dürfte unstrittig sein [2], [3] und der Wohnungsbau deshalb erforderlich. Er muss aber ggf. standortspezifisch gegenüber anderen Interessen (z.B. Klima etc.) zurücktreten.
  • Karlshorst hat im letzten Jahrzehnt bereits überproportional zum Wohnungsneubau in Lichtenberg beigetragen. [4]
  • Die geplante Bebauung sieht nicht nur Wohnungsbau sondern auch Gewerbe/Mischgebiete vor. [5]
  • Berlin benötigt dringend preiswerte Wohnungen, hier [5] wären aber 70% freifinanziert.

Quellen
[1] Änderungsblatt des Senates

[2] Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2018 – 2030

[3] So viele: Wo Berlin bis 2030 schrumpft und wächst

[4] In keinem Ortsteil von Lichtenberg wurden in den letzten 10 Jahren mehr Wohnungen errichtet als in Karlshorst.

[5] Geplante Bebauung, Plan von Ligne Architekten



Übermittlung der Einwendungen
Sie können Ihre Einwendungen formlos auf verschiedenen Wegen übermitteln:
– Per mail: FNP@senstadt.berlin.de
– Online: Online Beteiligung
– Per Formblatt: Formblatt für Stellungnahmen (pdf-Datei) zum Ausdrucken
– Postalisch, Postadresse:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Referat I B Flächennutzungsplanung und stadtplanerische Konzepte
I B 17 Herr Goerigk
Fehrbelliner Platz 4
10707 Berlin